Unbewortbar was es bedeutet

Ein Nichts und zu Viel legt sich über uns drüber. Liegen noch bei ihr. Sie kommt herein, fragt, ob alles soweit okay ist. Ich bin nach kurzem Zögern mutig. Und schüttle den Kopf. Ob wir Unterstützung brauchen. Ich nicke. Bei der Frage wie sie aussehen kann, ist nichts. Sie erkennt zumindest das. Aber dann geht sie. Einfach so.

Weiter

Und dann stehen wir auf. Leid. Nur in uns. Na also hör mal ist doch vorbei. Das check halt mal.

Wir wollen es versuchen mit der Funktionalität. Die einzige Größe, die uns zumindest von außen keine Wunden zufügt. Ob ich kann… Das steht außer Frage. Es steht alles außer Frage was sichtbar wird. Und keiner kann es beherrschen. Vielleicht dürfen wir ja doch dem ganzen irgendwann ein Ende setzen. Weil ja auch die Lösung in uns liegt. Sehnsucht, dass es einfach aufhören darf

L.

Getriggert

Kann triggern!!!!

Not. Dissoziation. Not. Kein Innen, dass von Innen spüren lässt wieso weshalb. Auch kein Innen, dass das hier übernehmen kann, damit es nach Außen. Vor allem nicht für die Kinder so aussieht wie es aussieht.

Immer wieder Dissoziation, Weinkrämpfe. Und nicht was hilft. Und keiner, der helfen will.

Die Frau Therapeutin, die man echt nie anruft, ruft zurück und labbert nur Kinderkram. An uns vorbei. Jemand hier sagt warum das alles. Aber das. Nun ja. Sicher oder nicht? Hm.. Blöd. Is ja nix passiert. Hat die den Schlag nicht gehört. Sie fasselt doch was von gemachter Diss. Hier bitte schön. Beispiel. Aber klar. Das soll man jetzt alleine lösen. Weil da gibt es ja wen, der das weiß. Boah. Ja. Genau. Wir können es nur einfach nicht. Kuschel bisschen mit dem Sohn heijaiaaattttaaaaa das tut doch gut. Und dann is es stumm. Weil man nicht sagen kann, was man denkt. Und sie legt auf. Bis Mittwoch. Und jetzt warten wir mal hübsch auf die Dissoziation, die uns umschalten lässt in den Funktionsmodus. Is ja für alle leichter. F**** dich. Genau. Hier profigrenze. Tür zu bis Mittwoch. Und egal is es auch. Es is egal. Und es gibt keine Hilfe. Müssen mehr wegdrücken. Still sein. Brav sein. Weicheier.. . Ihr könnt es halt nicht Skill…Verrecken sollt ihr. Ach hups dürft ihr ja nicht.

Und dann liegst du da im eigenen nass Krampfend. Allein. Die Kinder am fernseh. Sie haben was anders verdient.

Und ich bräuchte irgendwas, dass Hält

Therapie heute

Tüddüllü schau mal hier Kinder. Guck mal da unser gemaltes Kinderbuch. Ach und hier Arbeit……

Und dann führt sie nach innen… Ganz behutsam. Aber sie tut es. Weg vom funktionalem sicheren. Obwohl die Stunde schon zu Ende ist.

Und dann is sie da und ich rede. Von dem im Innen. Was ich spüre. Von den drei Gruppen und dem Gefühl etwas unter der DIS zu liegen. Und noch was me he. Aber nicht sicher weiß. Und sie hält mich nicht für verrückt.

Angst. So Angst sie in etwas mit rein zu ziehen, was nicht der Wahrheit entspricht. Aber da lässt sie sich nicht beeindrucken. Ohne Wertung. Kein Beweis nötig. Sie sieht.

Mir ist tot schlecht. Hab mich übergeben und Verletzungsdruck. Will zu ihr und flehen, dass sie alles vergisst und aufhört hin zu sehen. Und gleichzeitig ist es eine Erleichterung.

Grade ist das Gefühl der Isolation und Überforderung so groß. Ich bin außerhalb des Therapieraums nicht sicher genug, nicht verständig genug.

Getriggert die????

Es tickt und reibt und ist wund.

Überlebensmodus unter Bedingungen, die gar nichts sind. Und dann das..

Ein Postbote hat geklingelt. Und meinte „Ein bett für …“

Wir haben aber kein bett bestellt. Und dann rums Panik bekommen. Keine Ahnung warum. Der Bote war genervt. Ich hab den Mann angerufen. Der ging nicht ans Handy. Die Kinder hinten dran unruhig. Hab in der Pforte angerufen und mich verbinden lassen. Und der Mann meinte, dass er mir gestern davon erzählt hat. Ich weiß aber davon nix.

Und es war nur rot und schlimm und so Angst und Überforderung.

Schon wieder etwas, was mir entgleitet und ich keinen Zusammenhang habe. Ich war raus. Aus meinem bisschen Alltagsfähigkeit das ich zusammengekratzt habe. Mich dann auch noch mit dem Mann verstritten.

Der älteste hat es mitgekriegt. Und das tat noch mehr weh. Weil es eine Diagnose gibt mit anerkannter Be_Hinderung aber dies keinen Hilfebedarf generiert…. Die Tränen sind gelaufen und gelaufen. Ich konnte nichts tun. Habe dem Sohn erklärt, dass irgendjemand im Körperhaus weint und ich nicht weiß wer und warum.

Es ist nichts gut. Gar nicht gut. Strudel weiter und weiter. Ich kann nicht mehr

Verloren

Sie hat sie verloren. Auf dem Weg. Plötzlich abgerissen. Vom vorletzten zum letzten Mal? Gerade war die Ver_Bindung doch noch da.

Sie ist nicht mehr in der Lage etwas klar zu sehen. Den Grund. Was los getreten ist. Was Alt und Neu. Was DIS und was das Wort mit A.

Und dieses Meer an Unverstehen und Gleichzeitigkeit bricht über ihr zusammen. Zieht sie weg aus dem Kontakt und runter in das Unsere Innere. Bis nichts mehr von ihr übrig ist. Und wenn sie die Chance haben will, das zu überleben, muss sie sich allein retten.

Obwohl sie genau jetzt Hilfe bräuchte, damit es nicht wieder und weiter so geschieht.

Trost

Wenn es schwer ist zu er_tragen. Man nur wund ist und erschöpft.

Von sich selbst… Und dem ja… Überall Trauma

Und so dringend etwas bräuchte. Man selbst es sich nicht geben kann….

Schmerz…

… Kann man nur warten, dass man schlafen darf… Wenn man darf

Helferdings

Das soll die Erklärung für unser Versagen sein.Weil es komplex ist?
Ähm. Dann is es ja Trotzdem UNSERES!!!! Weil es in uns komplex ist, auch wenn wir das nicht so vor hatten, ist es ja trotzdem Unseres. Und nicht das der anderen???!!!!!
Klar, kann man den Sidestepp machen und sagen, es wäre gut sie bilden sich fort, lassen sich ein, sind.tschuldigung nicht geeignet abgestumpft, ja das erleben wir in unserem Beruf so. whatever. Irgendein Gewicht auf der anderen Seite der Waage abladen. Aber mal ehrlich. Da ging es noch nicht mal um irgendwas komplexes!!!!!! Da ging es um BASIS. Um, wie gehe ich mit einem Menschen in Not um. Nix DiS. Nix hergestellte verworrenes vielleicht autistisches!!!!!!!
Da geht es um…. Menschlichkeit…… Und…….. Basis….. Die… Wir nicht haben. Was fehlt….. Einfaches… Dazusetzen. Ehrlichkeit. Hand halten.

Damit sind wir angedotzt oder… Weil es… Über Konzepte und Pläne und hier haben sie Skill 1-45…hinausgeht.
Es geht darum, dass Herzenswärme und Menschlichkeit nicht teil Des Therapieplans sein kann. Weil pfui, dann ist man nicht mehr professionell, dann hat man nicht mehr den nötigen Abstand. Und das is zum Kuckuck nicht wahr!!!!!
Und ja, es is kacke. Furchtbar kacke, wenn man in nem Panikangstzustand hängt und nur will, dass einer einem sagt, was man tun kann, damit es aufhört. Sofort. Dass Skill 13 hilft….. Und wenn es nicht hilft. Tja…. Dann bitte aushalten. Hier hast dein Problem wieder. Gibt ja noch mehr Patienten (bei denen Skill 13 hilft). Was ist so schlimm dran, sich dazu zu setzen und auszuhalten bis es vorbei ist. Oder zu sagen, dass man in fÜnf Minuten wieder kommt. Eine Uhr stellt. Zu sagen, dass es grade scheinbar so ist, dass nichts hilft. Dass es sein darf und man nicht Allein damit ist.

Oder mal zu fragen von sich aus. Frau Heimbach wie ist es denn heute. Und dann auch die Zeit für eine echte Antwort hat.

Und warum. WARUM verhallen unsere Rückmeldungen, Mails. Doch auch in Bad M.an die nette Therapeutin einfach im Nichts. Keine Reaktion… Stille. Viel schlimmer geht es nicht.. Stille…

Was können wir tun??? Wie sollen wir unseren Blick darauf richten?
Vielleicht von der Waage springen und einsehen, dass das für uns nichts ist… Stationär. Hilfe.

Und wenn es nicht an uns liegen soll, dann macht es das ganze noch unaushaltbarer, weil uns die Chance der Veränderung liegt. Wenn wir Schuld sind. Dann lässt sich etwas verändern… Ansonsten sind wir ohnmächtig ausgeliefert und isoliert.

E und F

Limit

Ich lege meine Arme überkreuzt auf die Brust, stütze die Ellebogen auf den Tisch. Versuche das Innen zu halten, zu vertrösten auf später. Vielleicht bei ihr. Schmerzend, weil ich nichts anderes anbieten kann. Weil mir die Möglichkeiten fehlen und ich Angst habe davor, was es sagen will.

Die Kinder reißen an meiner Vielen Realität. Teilweise heraus. Auf der anderen Seite in Stücke. Wollen Schlittenfahren. Meine Kraft ist nicht da. Aber ich kenne den Zustand und weiß, dass es doch geht. Doch gehen muss, Weil… Es nicht sein darf. Weil ich vielleicht sterbe oder ohnmächtig bin.

Die Ohrenstöpsel helfen nicht. Es rauscht durcheinander.

Der Hund kommt durch die Tür und muss gebadet werden. Unten streiten die Kinder. Und ich kann nichts mehr verstehen. Keine Worte und deren Bedeutung. Sage dem Großen, dass ich nicht kann. Nehme die Enttäuschung mit auf meine Schuld_t_ern. Sie kümmern sich um sich selbst.

Nichts ist gut. Nichts…. Aber ändern tut die Erkenntnis nichts. Und helfen erst recht nicht. Niemandem ist geholfen.