Wann hört es auf

Mit den Kindern und Mann beim Turnen gewesen. Alles schön und entspannt. Dann Zeitverlust und danach… Hölle Kopfschmerzen und Todesangst. Und sie dauert lange. Man reißt sich zusammen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Scherzt und lacht. Bis es nicht mehr auszuhalten ist. Diese Parallelwelt und man eine Bedarfstablette nimmt.

Wann hört das auf? Dieses fragmentiert sein. Und das Unkontrollierte. Unvorhersehbare.

Und diese arge arge Angst. Wie oft muss man erleben, dass man nicht stirbt, damit es überall ankommt?!?!?!

Ich… Wir brauchen irgendwas das tröstet. Grade finden wir nichts. Setzen uns hin und malen. In der Hoffnung, dass die Bedarfstablette die inneren Schmerzen etwas betäubt

Immer mitten in die Fresse

Die Thera hat am Freitag noch geschrieben. Die Antwort liegt im Innen… Und sie kann nur raten. Will jetzt nicht vielleicht noch mehr auslösen. Danke auch. Problem return to Sender. Antwort liegt im Innen?!?!? Scheiße verdammt

Die Nacht war nochmal Horror. Und der Samstag auch. Krampfanfälle, Wechsel, Schmerzen, Todesangst…

Heute Morgen dann Besserung. Man hat es gespürt, dass sich im Innen was beruhigt. So erleichtert hat man vorsichtig ein paar Schrittchen in die Entspannung gewagt. Dann die Mail von der Thera. Hallo ihr, blabla krank eigentlich schon die Woche blabla hab selbst nicht auf mich geachtet.

Baaaahmmm hier. Ich war eigentlich schon krank und ihr wart ja trotzdem da. Und übrigens ich kann das auch nicht mit der Grenze. Hier bitte sehr einmal Todesängste und Bindungstheater. Und man ringt wieder mit sich und der Traumascheiße. Und noch viel mehr mit den vermurksten Helferdingen bisher. Und am meisten beschäftigt, dass man sich nicht einlassen kann, wenn das Gegenüber nicht auf sich achtet. Ja und dann vielleicht die Grenze zieht, wenn es schon zu spät ist. Und dann wie jetzt abrupt beendet. Ihr seid mir zu viel. Hab ich jetzt erst gemerkt. Aber jetzt geht nix mehr.

Und man will das nicht. Man will es nur allein mit der Sachinfo betrachten. Thera krank. Ok alles klar. Dann bis in zwei Wochen. Wir kommen klar.

Und das geht aber nicht.

Programm

Irgendwas läuft hier. Der halbe Tag ging keine Bewegung. Und dann wurde trinken schwierig. Sobald man trinkt furchtbare Schmerzen. Und reden geht nicht.

Mehr gibt es bei uns zum Glück nicht. Selbst verletzung ist kein Thema. Null. Nur ganz hinten ein bisschen. Aber derartige Programme gibt es bei uns nicht. Weil… Man sonst zu auffällig ist, vielleicht andere Verletzungen finden könnte.

Und wir schaffen es aber trotzdem nur schwer da raus. Das zu stoppen. Wie das geht…. Und diese permanente Todesangst. Das ist so so schlimm.

In Angst

Ich wollte ankommen. Zerstört und mit neuen Wunden. Ruhe. Irgendwie wieder rein finden in Normalität.

Und jetzt ist es schlimm. Und der Grund die Therapie. Und ich schreibe ihr Mails. Und sie gehen ins Nichts. Erstmal. Das weiß ich. Aber wenn man Todesängste aussteht, ist es schlimm zu warten. Und ja verdammt ich weiß, dass ich nicht sterben werde. Dass das Traumaschleifen schleifen ist. Bindungs- und Helferverkorksung. Trotzdem!!! Ich hab jetzt Angst. Und dieses ganze DIS-Ding wird mir immer unheimlicher und unkontrollierter.

Und alle im Außen haben das Recht, sich zurück zu ziehen. Ihr Leben zu machen. Diese Option haben wir nicht!!! Wir müssen damit leben. Und auch damit, dass Frau Therapeutin uns in Angst versetzt. Und wir bis zur nächsten Stunde warten müssen.

Resignation

Seit Freitag wissen wir, dass wir am 31.1. gehen müssen.

Und wir haben nichts entwicklungsmäßiges vorzuweisen. Kein fitzelchen Besserung ist spürbar. Immer noch alltagsunfähig. Und das macht Angst. Wie ein Kaninchen in der Falle hocken wir da. Vor Angst erstarrt. Den Tag immer näher rückend. Klar, es ist noch eine Woche bis hin. Aber mal ehrlich, das große Ding reißen wir jetzt nicht mehr.

Ich habe gehofft, dass einfach etwas Ruhe Druck raus nimmt und so manches heilen kann. Sich wieder eine Sicherheitshaut bilden. Aber das hat es nicht.

Ganz im Gegenteil hat man hier doch wieder ein paar Helferschrammen mitgenommen. Man ist zu viel in allen Bereichen. Das nimmt die Luft weg.

Das einzige, was wir vorweisen können ist ein Arm voll neuer Kuschelbewohner und ein paar Bilder…

Und innen ist es immer noch wund und schmerzt. Was soll nun mit uns werden. Tiefe Tiefe Verzweiflung

Ohnmacht

Iwas war in der Ergo. Jedenfalls frohren wir danach ganz arg. Und konnten uns nur noch in Zeitlupe bewegen. Todesangst. Der Kopf vernebelt und dröhnend. Haben uns so durchgeskillt aber nichts half. Man konnte nicht sprechen. Also schrieb man es auf und wankte vor zur Pflege und legte den Zettel hin. „Ja?“ Man konnte ja nicht sprechen. Also schob man den Zettel näher hin. Jetzt ein leicht genervtes „Jaahhh?!“ der Arm hob den Zettel hoch. „Und was hilft ihnen da jetzt?“ Schulterzucken. „Na, wenn sie nicht reden können, dann schreiben sie es halt auf.“ wieder Schulter zucken. Wir bekamen keinen Stift dort, sondern sollten ins Zimmer und da aufschreiben. Im Zimmer angekommen, wurde es schwindelig. Und dann gefroren wir. Eine Träne ran noch. Keine Hilfe. Wir wissen keine Hilfe. Und bekommen keine. Zack Trauma Autobahn.

Es wiederholt sich. Wie vor 12 Jahren. Wir sind zu viel. Für uns und das Außen